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Katarakt – Grauer Star · Linsenwahl

Welche Linse soll ich wählen?

Bei heutigen Kataraktoperationen wird die trübe kristalline Linse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt. Intraokularlinsen stehen für eine hochinnovative Technologie – sowohl im Hinblick auf die Korrekturstärke als auch auf die Sehleistung, die sie ermöglichen.

Die drei Sehbereiche

Gutes Sehen in einem, zwei oder allen drei Entfernungsbereichen

Es gibt heute unterschiedliche Arten von Intraokularlinsen, die gute Sehqualität in einem, zwei oder allen drei Entfernungsbereichen ermöglichen:

40 cm NAH

Nahbereich

Etwa 40 cm Entfernung – der Bereich fürs Lesen, für das Smartphone und feine Handarbeiten.

80 cm INTERMEDIÄR

Intermediärbereich

Etwa 80 cm Entfernung – typisch für die Computerarbeit, das Armaturenbrett im Auto oder den gedeckten Tisch.

>100 cm FERNE

Fernbereich

Mehr als 100 cm – der Bereich für die räumliche Orientierung, das Autofahren, Fernsehen und Spazierengehen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man mit einer Linse für den Fernbereich in der Nähe gar nichts sieht. Es bedeutet vielmehr: Haben Sie sich für die Fernsichtlinse entschieden, benötigen Sie nach der Operation eine Lesebrille zum Lesen. Andersherum: Wählen Sie eine Linse mit Einstellung für die Nähe, können Sie in der Nähe ohne Brille scharf sehen – brauchen dann aber eine Brille für die Ferne.

Die Alternative: Daneben gibt es Linsenmodelle, die mehrere Bereiche abdecken – Sie können sowohl in der Ferne als auch in der Nähe ohne Brille scharf sehen! Mehr dazu unter Faszination Sehen – Linsenmodelle.

Faszination Sehen

Lebensqualität in jeder Sekunde

Als Patient mit Grauem Star ist es in der Regel so, dass Sie älter sind und bemerkt haben, dass das Sehen insgesamt unschärfer geworden ist. Der Graue Star entwickelt sich meist langsam: Das Sehen wird allmählich trüber, die Sehhilfen werden immer notwendiger. Zum Lesen wird immer mehr Licht benötigt, und das Lesegut ist nur noch in bestimmten Entfernungen richtig scharf.

Die natürliche Linse ist mit den Jahren gealtert – sie verliert ihre klare Transparenz und die Elastizität, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Viele Menschen benötigen deshalb ab dem 45. Lebensjahr eine Gleitsichtbrille, um den Alltag gut zu meistern. Die Gleitsichtbrille ist letztlich das erste Zeichen der Alterung der Linse – spätestens jetzt sollte der Gang zum Augenarzt erfolgen. In jüngeren Jahren wird dieser eine entsprechende Brillenkorrektur verschreiben – oder, wenn die Brille nicht mehr ausreicht, die Linsenoperation bei Grauem Star empfehlen.

Gut zu wissen: Der Graue Star entwickelt sich oft erst ab einem Alter von etwa 60 Jahren. Es gibt aber auch Frühformen – von der kindlichen Katarakt bis zu Erkrankungen, die früher zu einer Trübung der Linse führen, z. B. Neurodermitis oder Rheumaerkrankungen, aber auch eine Kortison- oder Chemotherapie wegen ganz anderer Beschwerden. Die Ursachen sind vielfältig – eine Abklärung bei schlechtem Sehen sollte erfolgen.

Was vor ein paar Jahrzehnten noch eine kaum lösbare Aufgabe war – dem Patienten wieder ein gutes Sehen zu ermöglichen – hat sich heute zur am häufigsten durchgeführten Operation der Welt entwickelt. Wir wollen Sie begleiten bei der Faszination des guten Sehens: Lassen Sie sich beraten, was gut für Sie ist!

Einzigartig in Hamburg: Mit RALV müssen Sie sich die Linsenwahl nicht nur vorstellen – Sie können Ihr zukünftiges Sehen mit echten Kunstlinsen schon vor der Operation Probe sehen.

Gemeinsam die richtige Linse finden

Beratung mit Erfahrung aus tausenden Linsenberatungen – an beiden Standorten: 040 – 37 34 98

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